Abteilungen

Signum h ′′) Odolgarii l ′′) . Signum h ′)′) Wolmoni m ′′) . Signum n ′′) Hildigerii o ′′) . Signum p ) ′′)

Lotharii q ′′) regis qui hanc cartam r ′)′) fieri iussit .

Data s ′)′) pridie t ′′) nonas t ′)′) maii anno ab incarnatione u ′′) domini nostri Iesu Christi

DCCCLXXX v ′′) , indictione XIII w ′′) .

39 . Unecht .

Lothar bestätigt der Abtei St . Maximin bei Trier die alleinige Unterstellung

unter den König , die Befreiung von Bann und Friedensgeld an die Grafschaft

sowie die Abhaltung von Gerichtstagen nur auf königlichen Befehl .

Metz 868 April 15 .

Angebliches Originaldiplom des 11 . (?) Jh . im Ms . lat . 9264 nº 4 der National

bibliothek zu Paris ( A) . – Chartular von St . Maximin aus dem Anfang des

13 . Jh . f . 9 ' im Staatsarchiv zu Koblenz ( C) . – Abschriften nach dem verlorenen

Liber aureus von St . Maximin f . 10 ', aus dem 16 . Jh . in der Hs . 1396 / 154 f . 33 '

der Stadtbibliothek zu Trier ( D 1 ), aus dem 17 . Jh . im Chartularium Maximini -

anum Bd . 3 ( Hs . 1632 / 396) p . 27 ( D 2 ) ebenda .

Zyllesius Defensio 3 , 14 nº 6 aus A mit Siegelabbildung = Lünig RA . 16 , 257 nº 92

= Calmet Hist . de Lorraine ed . I . 1 b , 309 ; ed . II . 2 b , 739 – Bertholet Hist . de

Luxembourg 2 b , 64 = Bouquet Recueil 8 , 413 nº 14 . – Acta Sanctorum Apr . 2

Taf . 3 Schriftprobe von A . – Hontheim Hist . Trevir . 1 , 210 nº 106 aus A . – Beyer

Mittelrhein . UB . 1 , 114 nº 109 aus A ; vgl . 2 , 599 nº 134 . – Böhmer nº 711 . –

Wauters Table chronol 1 , 269 . – Goerz nº 665 . – Mühlbacher 1 nº 1283 ; 2 nº 1318 .

Es ist hier nicht der Ort , das vielerörterte Problem der umfangreichen St . Maximiner

Fälschungen darzulegen oder gar neu aufzurollen ; die wesentlichen bisherigen Stu -

dien sind : H . Bresslau in der Westdeutschen Zeitschr . 5 , 20 ff .; A . Dopsch in den

Mitteil . des Österr . Instituts 17 , 1 ff .; Th . Mayer Fürsten und Staat 134ff .; O . Opper

mann Rhein . Urkundenstudien 2 , 1 ff . D . 39 bildet mit Pippins D . 39 , Karls d . Gr .

D . 276 und Ludwigs d . Fr . M . 2 nº 754 eine Sondergruppe von Pseudooriginalen

gleicher Tendenz , die von der gleichen Hand in ungelenker Nachahmung karolingi -

scher Diplomschrift angefertigt worden sind . Gleiche Mache wie bei dem angeblichen

Diplom Pippins ist auch das Siegel , aber Diktatberührungen mit den drei anderen

Spurien fehlen beim D . 39 , es sei denn , man ließe die mit D . Kar . 276 gleichlautende

Invocatio als solche gelten . Von uns kann zu der ganzen Frage lediglich die Beobach

tung beigesteuert werden , daß nichts für die Verwertung einer echten Urkunde

Lothars II . als Vorlage spricht . Auch der Name Grimlands kann , entgegen dem

ersten Anschein , nicht als solche Spur gewertet werden , zumal die Rekognition im

übrigen unmöglich ist : von einer Erzkaplanswürde des Bischofs Adventius von Metz

ist nichts bekannt ( vgl . Fleckenstein Hofkapelle 1 , 135 f .); seinen und Grimlands

Namen auf anderem Wege zu ermitteln , kann in Trier nicht allzu schwer gewesen

sein ; schon Mühlbacher ( in den Regesten) hat auf die Korrespondenz mit dem

38 . l′′) Obligarii F 1 m′′) E 1 . 3 F 1 ; Wdolmoni D ; Volmoni E 2 ; Wolmaris F 2 ; Wolmonii F 3

n′′) F 1 ; S . E 1 - 3 F 2 . 3 ; fehlt D o′′) F 1 - 2 ; Wilorgerii E 1 . 3 Wil̄ E 2 ; Hil . F 3 ; fehlt D

p′′) S . F 2 q′′) Letarii E 2 F 3 r′′) in D wie Anm . q′ s′′) Datum F 1 t′′) auf

gestrichenes pridie folgt pro die nona F 1 u′′) E 1 - 3 F 1 - 3 ; incarnationis D v′′) octocen

tesimo octuagesimo F 1 ; 880 F 3 wx02b9 ; ′) tertia decima F 1 ; decima III tia F 3 .