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quicquid elegerit vel voluerit . Et ut haec nostrae largitionis auctoritas in posterum fir

mior habeatur , subter manu propria eam firmavimus et anuli nostri inpressione assig

niri iussimus .

Signumu u ) ( MF .) v ) Hlotharii w ) gloriosi w ) regis .

Grimblandus u ) regiae dignitatis cancellarius recognovi et x ) ( SR . NT .: Grim

blandus recognovi et subscripsi) x ) ( SI . D .) x )

Data y ) XI kl . febr . anno Christo propitio regni gloriosissimi z ) ac piissimi z ) regis

Hlotharii a ′) XIIII b ′) , indictione II c ′) ; actum Urbam villa regia d ′) ; ( NT .: in dei nomine

feliciter amen) .

35 .

Lothar schenkt dem Kloster des hl . Willibrord ( in Echter nach) die Kapelle

in der villa Kröv im Mayengau mit Weingärten und Abgaben .

([ 855] 866 – 869)

Liber aureus von Echternach aus der ersten Hälfte des 13 . Jh . f . 65 in der Biblio

thek zu Gotha ( C) .

Beyer Mittelrhein . UB . 2 , 24 nº 39 aus einer jüngeren Abschrift von C ( Codex

Neyen im Hist . Institut zu Luxemburg) als Urk . Lothars III . zu 1125 – 1133

( vgl . 2 , 685 nº 528) . – Sickel in Forschungen zur deutschen Gesch . 9 , 411 nº 6

aus C . – Wampach Gesch . der Grundherrschaft Echternach I 2 , 227 nº 151 aus

C . – Goerz nº 668 . – Wauters Table chronol . 2 , 174 als Urkunde Lothars III .

zu 1125 – 1133 . – Mühlbacher 1 nº 1285 ; 2 nº 1320 .

D . 35 läßt sich zwar nicht mit voller Bestimmtheit naher datieren , kann aber auf

Grund hinreichender Anhaltspunkte der Diktatgruppe Grimlands zugezählt werden ;

außer dem an DD . 33 . 34 gemahnenden allgemeinen stilistischen Zuschnitt heben

wir die mit D . 28 gleichklingende Wendung divino tacti amore hervor , ferner das

in DD . 29 . 31 . 34 beliebte Wort liberalitas , den Übergang zur Dispositio mit Proinde

( vgl . D . 29) und die vor allem dem D . 34 nahestehende Corroboratio . Wir halten es

demnach für nahezu sicher , daß D . 35 in die letzten Jahre von 866 an gehört , da

Grimlands Diktat - und Schriftgruppe erst mit D . 28 einsetzt . Der Kaplan Heren

gaud ist nicht anderweitig bekannt ( vgl . Fleckenstein Hofkapelle 1 , 126 . 138) . Was

den Grafen Richwin angeht , so weist Parisot Le royaume de Lorraine 137 Anm . 2

hin auf einen zu 841 von Nithard ( II 10 ; ed . E . Müller 26) genannten Ricuinus

und auf einen Richini , der 865 als Schenker für Münster im Gregoriental begegnet

( Bruckner Reg . Alsatiae nº 571) , aber die Identität steht natürlich dahin . – Die

84 . u) Signum - und Rekognitionszeile fehlen B v) breiter , etwas schräger , abgeblaßter Voll

ziehungsstrich w) Hlotarii gloriosissimi D x) et SR . fehlt D ; die im dunkel gewor

denen Pergament nur sehr schwach erkennbaren Noten von Tangl ( Arch . für Urk . forschung

1 , 146) übersehen , erstmals von Kehr erkannt ( Diplomata - Akten) ; in D Phantasiebild eines

Siegels y) Datum B z) Schluß - i auf Rasur A a′) in B Karoli , von einer Hand

des 15 . Jh . korr . zu Lotharii b′) XIIII stark verblaßt A c′) hier endet der Text

von B d′) hier endet D .